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SCHRÖPFEN / SCHRÖPFMASSAGE

Gesund durch Schröpftherapie und Schröpfmassage – eine traditionelle Methode der abendländischen Naturheilkunde. Mit erfolgreicher Anwendung seit über 5000 Jahren in der orientalischen und asiatischen Medizin bei Verspannungen sowie zur Erweckung der körpereigenen Regenerations- und Selbstheilungskräfte.

 

 

Trockenes Schröpfen, blutiges Schröpfen und Schröpfmassage

Traditionell verwendet man bei dieser Therapie Schröpfgläser, welche auf die Körperoberfläche aufgesetzt werden.

Dabei unterscheidet man zwischen dem „trockenen Schröpfen” und “blutigen Schröpfen” und der „Schröpfmassage”.

Wirkungsweise des Schröpfens

Ziel der Behandlung ist es, einen Heilungsreiz zu setzen, um den Organismus aufzuwecken und  an seine Selbstheilungskräfte zu erinnern. Es geht darum, die Durchblutung zu steigern, den Stoffwechsel zu aktivieren,  Verspannungen zu lösen und den Organismus umzustimmen.

Die ersten Erkenntnisse hinsichtlich der Wirkungsweise der Schröpftherapie stammen aus der traditionellen chinesischen Medizin. Die Chinesen erkannten, dass man an bestimmten Punkten der Haut Beschwerden und Störungen innerer Organe beeinflussen kann. Dieses Prinzip nutzt man auch heute in der Akupunktur und Akupressur.

Wissenschaftlich belegt wurde diese Erkenntnis durch Henry Head, der die „Headschen Zonen” beschrieb, die bis heute wichtige Grundlage für Reflextherapien (Bindegewebsmassage, Manualtherapie…) sind. Als „Headsche Zonen” werden Hautareale beschrieben, die verspannt, druckschmerzhaft und aufgequollen oder eingezogen (verklebt) sind. Head fand heraus, dass diese Zonen bestimmten inneren Organen zuzuordnen sind und es somit eine Wechselbeziehung zwischen der „Headschen Zone” und dem zugehörigen inneren Organ gibt.

Ganzheitliche Behandlung

Das Schröpfen und die Schröpfkopfmassage sind Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Sie sind eingebettet in eine den ganzen Menschen berücksichtigende  naturheilkundliche Behandlung und Therapie.
“Die Behandlung mit dem Schröpfkopf darf jedoch nicht als Monotherapie angesehen werden. Sie sollte stets im Rahmen eines umfassenden therapeutischen Konzepts die ihr zukommende  Stellung einnehmen. Genaue Beobachtungen lehren jedoch, dass von schröpfwürdigen Einzelorten aus vollständige Systemregulation in Gang kommen können.“ (Quelle: Johann Abele – Lehrbuch der Schröpfkopfbehandlung)

Pulsierendes Schröpfen mit  Tiefenlockerung

Moderne Technik und bewährte Heilkunde vereinen sich in unserem Schröpfsystem. Durch geregeltes und pulsierendes Vakuum wird das Gewebe sanft gedehnt und massiert.

Nach einer kurzen Anamnese und Inspektion/Palpation des Rückens erfolgt die Schröpfmassage. Für jeweils 10 – 15 Minuten werden die Schröpfköpfe auf verschiedene Hautareale gesetzt. Die Behandlung schließt eine ausstreichende Rückenmassage mit oder ohne Triggerpunktbehandlung und eine Nachruhe von 10 Minuten ein. Insgesamt dürfen Sie für diese Anwendung ca. 60 Minuten einplanen.

Folgen des Schröpfens

Während einer Behandlung mit Schröpfgläsern kommt es zur Bildung von einem oder mehreren leichten Blutergüssen. Dies ist eine gewünschte Reaktion (siehe Wirkungsweise). Halten diese Hämatome länger als eine Woche an, kann man sie mit einer resorptionsfördernden Salbe behandeln.

Bei Patienten mit empfindlicher Haut können an der Schröpfstelle kleine Bläschen entstehen. Diese sind mit Lymphflüssigkeit gefüllt und dürfen nicht geöffnet werden. Sollten sie selbst aufgehen, desinfizieren Sie die Stellen bitte vorsichtig mit Hautdesinfektionsmitteln.

Nach der Behandlung können manchmal muskelkaterähnliche Schmerzen auftreten.

Kontraindikationen

  • Schwangerschaft

  • Tuberkulose und Tumorerkrankungen

  • Epilepsie

  • Lymphödeme

  • Bluter und Patienten mit blutverdünnenden Medikamenten

  • offene Wunden, Ekzeme und Ulcera

Heilpraktiker Jan Dunkel berät Sie gern über das Schröpfen.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.